reicht also bis auf den Balkon. Das teste ich nämlich gerade aus. Dumm nur, dass mein Firefox das Nasa Launch Theme hat - sprich, alles schwarz. Ich seh also leider recht wenig. Aber egal. Ich dachte, ich bin euch mal wieder ein bißchen Text schuldig, nachdem es in letzter Zeit etwas ruhiger war. Ich hatte einige Gedanken zu Posts, hab sie aber immer wieder verworfen. Gedanken zur Nacht, zum Tag, zum Leben.
Die Nacht liegt mir definitiv mehr als der Tag, das stelle ich immer wieder fest. Und es wundert mich, denn generell ist die Nacht für viele Menschen schwieriger zu ertragen als der Tag. Bei mir ist das umgekehrt, warum auch immer. Der schönste Moment des Tages, das habe ich gestern festgestllt, ist, wenn ich abends ins Bett gehe und meine obligatorische ???-CD einwerfe. Draußen ist es dunkel und ruhig (okay, wenn das Kind, welches in der Wohnung über mir wohnt noch wach ist, dann ist die Ruhe relativ), dunkel, gemütlich. Und wieder Tag geschafft, hinter mich gebracht. Das klingt jetzt negativer als es gemeint ist (kleine Zwischenbemerkung - rauchen und tippen gleichzeitig ist ganz schön schwer, wenn man mit 10 Fingern tippt wie ich), denn eigentlich ist alles okay. Eigentlich, mir hat mal jemand gesagt, das Wort eigentlich gibt es eigentlich gar nicht. Aber das würde jetzt zu philosophisch. Was meint ihr?
Ein neues Tattoo wird demnächst meinen Arm zieren, ein Zitat, was ich schon sehr sehr lange mag und was mir viel bedeutet. Viel habe ich diskutiert in den letzten Tagen, weil niemand nachvollziehen kann, warum nun genau das auf meinen noch recht unbunten freien rechten Arm soll. Hier zeigt sich wieder, warum man über den Sinn und die Bedeutung von Tätowierungen einfach nicht diskutieren kann. Welches Zitat es ist? Nun, findige Leute werden es auf meinem Blog oder aber an anderer Stelle im Netz finden, alle anderen müssen sich gedulden, bis es vollbracht ist, dann gibt es - mal wieder - Bilder. Ich hoffe, es dauert nicht mehr zu lange, denn jeder, der tätowiert ist weiß - wenn die Idee und die Umsetzung endlich gereift ist, dann muß es so schnell wie möglich präsent sein.
Soviel für heute - eine liebe Freundin hat mir Spargel mitgebracht, die werde ich jetzt genießen, während ich GNTM schaue. Ein Pflichtprogramm. Und dazu steh ich auch. Letzte Woche hatte ich das Glück, mit einer lieben Kollegin schauen zu dürfen und habe nebenbei gelernt, wie man Risotto zubereitet - sah gar nicht so schwer aus und ich werd das sicher mal selbst ausprobieren. Wär doch gelacht.
Also, eigentlich ist alles okay. Eigentlich.
Donnerstag, 29. April 2010
Sonntag, 25. April 2010
Dienstag, 20. April 2010
Donnerstag, 25. März 2010
Freitag, 19. März 2010
Glatt oder nicht glatt, das ist hier die Frage
Ich war gestern - endlich - mal wieder beim Friseur. Erstes Highlight - die Farbe hat endlich mal wieder gehalten. Ich bin wieder schwarz. Naja, so Aubergine-schwarz halt. Und dann hat mich meine liebe Friseuse davon überzeugt, die Haare doch mal zu glätten. Ich habe nachgegeben und ungefähr so seh ich jetzt aus - die Bilder sind mit dem Handy auf einer Toilette entstanden und daher qualitativ nicht soo hochwertig. Aber egal, das Motiv zählt.
Jetzt denke ich über die Anschaffung eines Glätteisens nach, da ich doch mehr positive Rückmeldungen erhalten habe als ich dachte.
Und?
Jetzt denke ich über die Anschaffung eines Glätteisens nach, da ich doch mehr positive Rückmeldungen erhalten habe als ich dachte.
Und?
Dienstag, 23. Februar 2010
Lesen.Hören
Gestern Abend war ich im Rahmen des Literaturfestes Mannheim bei einer Lesung. Thomas Glavinic las aus seinem Buch „Das Leben der Wünsche“, Franziska von Lovenberg moderierte. Zugegebenermaßen war das meine allererste Lesung, somit war ich doch neugierig, was mich erwartete. Auch das Buch hatte ich zuvor nicht gelesen.
Mit einem Glas Rotwein bewaffnet harrten wir nun der Dinge, die da auf uns zukommen sollten. Oder vielleicht besser der Worte. Nach einer kurzen Anmoderation begann Thomas Glavinic mit dem Vorlesen. Er hatte sich schon vorab entschuldigt, er sei kein professioneller Vorleser. Als Vielhörer von Hörspielen und Hörbüchern merkte ich das zwar auch ziemlich schnell, aber es tat dem Eindruck keinen Abbruch. Schon allein der schöne österreichische Akzent entschädigte für Vieles.
Das Buch „Das Leben der Wünsche“ handelt von Jonas, einem Mittdreißiger, Vater, Ehemann, Werbetexter und Liebhaber von Marie. Jonas begegnet eines Tages einem Unbekannten, der ihm 3 Wünsche erfüllt. Nach längerem Diskutieren akzeptiert Jonas schließlich und wünscht sich, nach längerem Nachdenken, dass ab sofort alle seine Wünsche in Erfüllung gehen. Zunächst passiert gar nichts, sowohl der große Losgewinn als auch der Weltfrieden bleiben aus. Dann steigt sein Aktiendepot, Jonas entgeht knapp einem Flugzeugabsturz und es scheint, als würde sich alles zum Positiven wenden. Was es letztlich nicht tut, aber ich selbst habe das Buch ja noch nicht gelesen und möchte noch etwas Spannung erhalten. Jonas Leben wird immer Verworrener und es bleiben Fragen offen. Sind wir verantwortlich für unsere Wünsche? Wünschen wir uns Dinge, die besser nicht wirklich werden sollten? Sind unsere Wünsche nur Träumereien, oder ist es etwas, was wir wirklich in Realität wollen? Ich lasse mich noch überraschen von dem Buch und werde berichten, sobald ich es gelesen habe.
Eine angenehme, unkomplizierte Art hat Thomas Glavinic. Auf die Frage, welchen Regisseur er für die Verfilmung seines Romas wählen würde, Roland Emmerich oder David Lynch wählte er David Lynch. Und auch auf die Frage nach dem tiefen Sinn hinter seinen Büchern meinte er nur „Ich hoffe, das können Sie mir erklären“.
Alles in allem hat der Abend viel Spaß gemacht und ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung. Und sobald ich das Buch gelesen habe – es liegt daheim, natürlich mit persönlicher Widmung – bin ich vielleicht schlauer, was die geheimen Wünsche angeht. Vielleicht aber auch nicht.
Mit einem Glas Rotwein bewaffnet harrten wir nun der Dinge, die da auf uns zukommen sollten. Oder vielleicht besser der Worte. Nach einer kurzen Anmoderation begann Thomas Glavinic mit dem Vorlesen. Er hatte sich schon vorab entschuldigt, er sei kein professioneller Vorleser. Als Vielhörer von Hörspielen und Hörbüchern merkte ich das zwar auch ziemlich schnell, aber es tat dem Eindruck keinen Abbruch. Schon allein der schöne österreichische Akzent entschädigte für Vieles.
Das Buch „Das Leben der Wünsche“ handelt von Jonas, einem Mittdreißiger, Vater, Ehemann, Werbetexter und Liebhaber von Marie. Jonas begegnet eines Tages einem Unbekannten, der ihm 3 Wünsche erfüllt. Nach längerem Diskutieren akzeptiert Jonas schließlich und wünscht sich, nach längerem Nachdenken, dass ab sofort alle seine Wünsche in Erfüllung gehen. Zunächst passiert gar nichts, sowohl der große Losgewinn als auch der Weltfrieden bleiben aus. Dann steigt sein Aktiendepot, Jonas entgeht knapp einem Flugzeugabsturz und es scheint, als würde sich alles zum Positiven wenden. Was es letztlich nicht tut, aber ich selbst habe das Buch ja noch nicht gelesen und möchte noch etwas Spannung erhalten. Jonas Leben wird immer Verworrener und es bleiben Fragen offen. Sind wir verantwortlich für unsere Wünsche? Wünschen wir uns Dinge, die besser nicht wirklich werden sollten? Sind unsere Wünsche nur Träumereien, oder ist es etwas, was wir wirklich in Realität wollen? Ich lasse mich noch überraschen von dem Buch und werde berichten, sobald ich es gelesen habe.
Eine angenehme, unkomplizierte Art hat Thomas Glavinic. Auf die Frage, welchen Regisseur er für die Verfilmung seines Romas wählen würde, Roland Emmerich oder David Lynch wählte er David Lynch. Und auch auf die Frage nach dem tiefen Sinn hinter seinen Büchern meinte er nur „Ich hoffe, das können Sie mir erklären“.
Alles in allem hat der Abend viel Spaß gemacht und ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung. Und sobald ich das Buch gelesen habe – es liegt daheim, natürlich mit persönlicher Widmung – bin ich vielleicht schlauer, was die geheimen Wünsche angeht. Vielleicht aber auch nicht.
Dienstag, 16. Februar 2010
Retro-Shopping
YEEEEEEEEEAAAAH. Die Idole meiner Jugend sind zurück. Ich war in der Mittagspause im Media Markt und bin - wie immer - an den DVDs vorbeigeschlichen. Dann sah ich sie, meine Augen wurden ganz groß und meine Hand griff automatisch zu. Früher, zu Zeiten als meine Eltern noch keinen Videorekorder besaßen und ich die Folge nicht live am Fernseher verfolgen konnte (Dienstags Abends war das immer, 18:50 Uhr) habe ich es mir nicht nehmen lassen, die Folge mit meinem Kassettenrekorder aufzunehmen, um wenigstens den Ton später hören zu können. Hach, ich freu mich! Will jemand mitgucken?
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