Sonntag, 10. April 2011

Long time no see



"Denn Geschichte ist nicht nur Vergangenheit, sondern auch Gegenwart und Zukunft. Und daran wird sich nie etwas ändern".
Andreas Franz, Teufelsleib.

Mit diesen Worten endet sein letzter Roman. Andreas Franz starb am 13.03.2011. Er wurde nur 57 Jahre alt. Ich habe seine Bücher sehr geliebt, vor allem die Romane um Julia Durant.

Lange war es wieder ruhig hier, mir fehlte einfach die Muße. Ich möchte das gerne wieder ändern und hoffe auf etwas mehr Disziplin. Zu Beginn eine kurze Review zu oben genanntem Buch. Ich habe das Lesen eine Weile vor mir hergeschoben, weil es eben das letzte Buch sein wird von ihm. Es ist aus der Reihe der Peter Brandt Fälle. Einmal angefangen fiel es mir zunehmend schwerer, das Buch wegzulegen. Es handelt von mehreren Frauenmorden - aufgefunden werden sie mit einem Olivenzweig in der Hand, einer Olive im Mund und einer Taubenfeder. Schnell ist klar - es handelt sich um einen Serientäter. Es wird schnell aufgedeckt, die Frauen hatten einen lukrativen Nebenjob. Peter Brandt ermittelt nun in einer Welt aus Fanatismus, Sex, Rache und Gewalt. Ich mag die oft melancholische Stimmung in Franz' Büchern und wenn die Auflösung meiner Meinung hier etwas zu weit hergeholt ist - lesenswert ist dieser Krimi in jedem Fall. Nicht nur, weil es keine weiteren mehr geben wird.

Paradoxerweise läuft - während ich diesen Post verfasse und mal die Speicherkarte auf meiner Kamera sichere (nach 2 Jahren sicher keine schlechte Idee) - mein Fernseher mit Folge 3 der Drombuschs.

Zum Abschluß lass ich noch ein Foto hier:

Montag, 10. Januar 2011

Bei schönem Wetter kann ja jeder!

Getreu diesem Motto hat es mich gestern in die Natur verschlagen. Gleich vorneweg - ja, ich bin nass geworden und ja, es hat geregnet. Nicht zu knapp. Auch wenn ich zwischendurch nicht mehr unterscheiden konnte, ob die nassen Klamotten nun vom Schweiß oder vom Regen kamen. Klar gings mal wieder hoch, diesmal jedoch eine etwas längere Strecke von knapp 6 Kilometern. Nun, bergauf ist nun mal nicht meine Disziplin - ich werd dann manchmal schon etwas zickig und seh nicht ein, warum man nicht immer nur bergab laufen kann. Blödes Konzept, dass die Hütten immer so weit oben sind. Trotzdem - ich bin stolz, dass ich es mal wieder geschafft hab und den "Gipfel" erreicht habe!
Ein bißchen weh tun soll es aber schon - schließlich möcht ich in 2011 mehr Disziplin beweisen, und das heißt vor allem auch Bewegung! Die hatte ich dann reichlich, wenn auch belohnt durch eine leckere Schorle und zwei Leberknödel - wie immer ohne Kraut mit Brot.
Das Wetter kommt auf den Bilder nicht so gut rüber, zwischendrin hatte es schon was von Armageddon. Tote Vögel wurden allerdings keine gesichtet.



Samstag, 1. Januar 2011

Willkommen 2011

Was wird es bringen?

Neue Hoffnung, neue Menschen, neue Jobs,
neue Tränen, neue Angst, neues Lachen,
neue Fehler, neue Freude - ein neues Jahr halt.

Wird schon!

Freitag, 31. Dezember 2010

Bleibt alles anders

Haha, der Klassiker, ein Jahresrückblick-Posting. Soll ich, soll ich nicht? Doch es gilt einige positive Dinge zu erwähnen, wenn auch 2010 nicht so das gehalten hat, was ich mir erhofft habe. Aber ist das irgendwie nicht immer so?
Schon über ein Jahr wohn ich jetzt wieder hier - und ich gebe zu, so langsam fange ich ein bißchen an, mich daheim zu fühlen. Auch wenn ich die Fühler ausstrecke nach anderen Dingen, so ein bißchen Oase ist es geworden. Darüber bin ich schon ganz froh, denn anfangs hatte ich schon große Probleme hier.
Ja, wie war denn jetzt 2010? Nichts besonderes, würd ich mal sagen. Ein Standardjahr. Gerade gegen Ende ein paar schöne Höhen und wunderschöne Tage, die ich nicht missen möchte.
In manchen Dingen habe ich eine große Disziplin entwickelt, die ich jetzt auf andere Bereiche meines Lebens ausdehnen muß. Das ist mein Vorsatz für 2011. Mein einziger. Die meisten hält man eh nicht ein und dieser ist wichtig, also bleibt er allein.

Jetzt wo ich hier sitze und mich eigentlich langsam für den Abend fertig machen sollte hab ich über das vergangene Jahr nachgedacht. Und ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich es jetzt gut finden soll. Oder schlecht. Oder neutral. Wenig Emotionen habe ich zu diesem Jahr. "Verworren ist was Du hier schreibst", das würde wohl Yoda dazu sagen. Und ja, das passt vielleicht. Verworren. Ich kann es nicht einordnen.

Das vergangene Jahr habe ich begonnen, indem ich gearbeitet habe. So sollte ja dann auch das folgende Jahr sein - ja, ich habe viel gearbeitet und viel ist hier auch im Umbruch. Dafür verbringe ich den Abend heute ganz ruhig, und da ich mit dem Auto unterwegs bin werd ich wohl erst mit mir anstoßen, wenn ich wieder zu Hause bin. Mal sehen, ob das ein Vorzeichen ist für 2011.

Alles wird gut.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Montag, 20. Dezember 2010

Is gut jetzt!

So langsam wird das albern da draußen. Und ich hatte mich heute Morgen so gefreut, dass das ganze weiße Zeug weg ist!!