Samstag, 1. Januar 2011

Willkommen 2011

Was wird es bringen?

Neue Hoffnung, neue Menschen, neue Jobs,
neue Tränen, neue Angst, neues Lachen,
neue Fehler, neue Freude - ein neues Jahr halt.

Wird schon!

Freitag, 31. Dezember 2010

Bleibt alles anders

Haha, der Klassiker, ein Jahresrückblick-Posting. Soll ich, soll ich nicht? Doch es gilt einige positive Dinge zu erwähnen, wenn auch 2010 nicht so das gehalten hat, was ich mir erhofft habe. Aber ist das irgendwie nicht immer so?
Schon über ein Jahr wohn ich jetzt wieder hier - und ich gebe zu, so langsam fange ich ein bißchen an, mich daheim zu fühlen. Auch wenn ich die Fühler ausstrecke nach anderen Dingen, so ein bißchen Oase ist es geworden. Darüber bin ich schon ganz froh, denn anfangs hatte ich schon große Probleme hier.
Ja, wie war denn jetzt 2010? Nichts besonderes, würd ich mal sagen. Ein Standardjahr. Gerade gegen Ende ein paar schöne Höhen und wunderschöne Tage, die ich nicht missen möchte.
In manchen Dingen habe ich eine große Disziplin entwickelt, die ich jetzt auf andere Bereiche meines Lebens ausdehnen muß. Das ist mein Vorsatz für 2011. Mein einziger. Die meisten hält man eh nicht ein und dieser ist wichtig, also bleibt er allein.

Jetzt wo ich hier sitze und mich eigentlich langsam für den Abend fertig machen sollte hab ich über das vergangene Jahr nachgedacht. Und ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich es jetzt gut finden soll. Oder schlecht. Oder neutral. Wenig Emotionen habe ich zu diesem Jahr. "Verworren ist was Du hier schreibst", das würde wohl Yoda dazu sagen. Und ja, das passt vielleicht. Verworren. Ich kann es nicht einordnen.

Das vergangene Jahr habe ich begonnen, indem ich gearbeitet habe. So sollte ja dann auch das folgende Jahr sein - ja, ich habe viel gearbeitet und viel ist hier auch im Umbruch. Dafür verbringe ich den Abend heute ganz ruhig, und da ich mit dem Auto unterwegs bin werd ich wohl erst mit mir anstoßen, wenn ich wieder zu Hause bin. Mal sehen, ob das ein Vorzeichen ist für 2011.

Alles wird gut.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Montag, 20. Dezember 2010

Is gut jetzt!

So langsam wird das albern da draußen. Und ich hatte mich heute Morgen so gefreut, dass das ganze weiße Zeug weg ist!!



Montag, 29. November 2010

Menno!

Warum ist das so, dass man einfach traurig ist, sobald man ein Buch beendet hat? Ich möchte mich manchmal einfach nicht von den Charakteren und Personen trennen, die mich eine Zeit lang begleitet haben. So auch in diesem Fall:


Gekauft habe ich das Buch nur wegen diverser Kritiken in Foren, denn normalerweise wäre mir ein solches Buch nicht in die Hände gefallen. Familiengeschichte? Bah, langweilig. Nix für mich. Egal, ich kaufte es und fing an. Und schon nach den ersten paar Seiten versank ich in dieser Geschichte. Und konnte das Buch nicht mehr weglegen. Am liebsten hätte ich sogar im Auto an der roten Ampel weitergelesen.

Eine phantasievolle, spannende Familiensaga, die sich über Generationen hinweg erstreckt und auf verschiedenen Zeitebenen erzählt wird. Bis hin zu dem Punkt, an dem alle Generationen zusammengeführt werden und das Rästel endlich gelöst wird - im verborgenen Garten. Zwischen diesen Erzählebenen wird man immer wieder in die zauberhafte Welt der Märchen entführt.

Da ist Eliza, sie lebt im England des beginnenden 20. Jahrhunderts, fristet ein recht trostloses Dasein in London und wird unverhofft auf den Herrensitz Blackhurst Manor ihrer bisher unbekannten Familie gebracht. Sie lernt dort ihre Cousine Rose kennen, mit der sie bald eine enge Freundschaft verbindet. Doch genau diese enge Freundschaft wird das Leben der beiden verändern - nicht immer zum Positiven.
Auf der zweiten Ebene lernen wir Nell kennen. Es ist Mitte der 70er Jahre - auch für Sie nimmt das Leben eine komplette Wendung, als sie an ihrem 21. Geburtstag erfährt, dass sie kein leibliches Kind ihrer Eltern ist. Nell macht sich auf den Weg, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen - und auch ihr Weg führt sie dabei nach Cornwall - zum Herrensitz "Blackhurst Manor".
Im Jahr 2005 schließlich rätselt Cassandra über den Nachlass ihrer Großmutter Nell - diese hat ihr ein Cottage in Cornwall hinterlassen - auf dem Gelände des Herrensitzes Blackhurst Manor, welches inzwischen in ein Hotel umgewandelt wurde. Auch Cassandra reist nach Cornwall - dort werden alle Enden der verschiedenen Geschichten zusammengeführt.

Ein Roman zum drin versinken, zum Zeit vergessen, zum abschalten. Ich habe die Welt um mich beim lesen oft völlig ausgeblendet und war in Gedanken in Cornwall, sah die rauen Klippen, das Meer und den Landsitz vor mir. Lesen! Unbedingt!

Donnerstag, 18. November 2010

Neuentdeckung.

Ich bin ja immer wieder auf der Suche nach neuen Autoren und Krimireihen. Und wieder einmal wurde ich fündig, es ist sogar eine deutsche Autorin, was mich immer besonders freut, denn oft kann man sich die Schauplätze doch eher vorstellen, weil man die Orte schon besucht hat. Das mag ich irgendwie. (Kleiner Einschub - wenn jemand einen Tipp für einen Krimi hat, der in London spielt, her damit!).

"Puppenspiele" ist nun schon der zweite Roman von Marina Heib, den ich verschlungen habe. Die Kombination aus einem sympathischen Ermittlerteam (ohne große persönliche Probleme!) und Serienmördern ist einfach meine allerliebste Lieblingslektüre.


Das Geschehen wird auf drei verschiedenen Ebenen ausgetragen - einmal folgen wir ganz klassisch Christian Beyer und seinem Ermittlerteam, auf eine andere Ebene nimmt uns der Mörder mit. Über die dritte Ebene möchte ich nicht zuviel verraten, denn dann würde ich die Auflösung vorwegnehmen. Hier werden wir ebenfalls auf eine private Suche nach dem Täter mitgenommen, sind hier jedoch dem Ermittlerteam immer einen Schritt voraus. Marina Heib legt sofort los - prima, ich mag keine Krimis, bei denen ich länger als 10 Seiten auf einen Mord warten muß. Es ist ein Krimi um Wahnsinn und Genie, um künstliche Befruchtung und die potentielle Verbesserung des menschlichen Genpools.

Die Spannung fällt keinen Moment ab, ohne Ruhepause liest man sich Seite für Seite durch das Buch, möchte nicht aufhören. Vorletzte Nacht hat es mich einige Stunden meines Schlafs gekostet - noch ein Kapitel, noch ein halbes, ach les ich es doch fertig. Bevor ich dann das Licht löschen konnte habe ich meine Wohnung erst mal noch nach potentiellen Mördern abgesucht. Es gibt ja auch so viele Möglichkeiten, sich bei mir zu verstecken :-). Was ich mache, wenn hinter der Wohnzimmertür dann wirklich mal jemand steht, das hab ich mir allerdings noch nicht überlegt.

Die anderen Bände um das Ermittlerteam von Christian Beyer stehen nun bereits auf meiner Wunschliste - lange werde ich die Bestellung sicher nicht herauszögern. Perfekte Lektüre für die trübe Novemberzeit!